Frankenmarkt

Bahn-km: 268,835      Seehöhe: 511 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner



Der Ort erhielt bereits im Jahre 1226 das Marktrecht und ist heute Heimat für rund 3.540 Menschen. Sehenswert ist auch hier die Pfarrkirche "St.Nikolaus" aus den Jahren 1760 bis 1764, in welcher ebenfalls ein Maler aus der berühmten Dynastie der Altomonte das Altarbild geschaffen hat. Leider herrscht auf der Bundesstraße 1, die den Ort teilt, allzu reger Verkehr, dennoch macht der Ortsplatz einen durchaus gefälligen Eindruck. Der Eisenbahnfotograf sollte sich den Namen des Ortes allerdings einprägen, denn auf den folgenden Kilometern Richtung Salzburg zeigt sich die "West" nun von ihrer schönsten oberösterreichischen Seite. Wie Perlen an einer Schnur reihen sich die Fotostellen aneinander und man hat Mühe, zu entscheiden, wo es denn nun am schönsten ist.



Wie schon in Vöcklamarkt stellt sich auch in Frankenmarkt ein nüchterner Zweckbau als "Bahnhof" vor und spiegelt mit viel Glas die harte Realität der Bahnwelt des 21. Jhdts. wieder. Anhalten tut nur mehr der Regionalverkehr - alles andere lässt den Ort links liegen und braust dem jeweiligen Ziel entgegen.

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Dass so ein Bahnhofumbau unter voller Aufrechterhaltung des nicht gerade geringen Verkehrs auf der "West" über die Bühne gehen kann, ist mehr als bemerkenswert. David Reinkenhof hat einige Phasen der Bauarbeiten in einem kleinen Bilderbogen festgehalten.

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Der Ort Frankenmarkt, vor allem aber sein mächtiges geistliches Zentrum ist von der Schiene aus betrachtet beinahe überall allgegenwärtig und lädt zu einem Besuch ein. Der lohnt sich auch, wenngleich der dörfliche Charakter der Ansiedlung durch den horrenden Autoverkehr arg in Mitleidenschaft gezogen ist.
Und noch eine Parallele gibt es zu Vöcklamarkt: Auch in Frankenmarkt hat eine Großsägerei ihren Produktionsstandort und nimmt zum An- und Abtransport ihrer Erzeugnisse gerne die Dienste der Bahn in Anspruch.

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Hinter den Ausfahrsignalen des Bf. Frankenmarkt folgt ein weiter Bogen. Entlang eines Berghanges unterhalb des Frankenmarkter Ortsteiles "Kühschinken" bieten sich immer wieder fantastische Fotostellen an.
Kaum sind die Häuser von Frankenmarkt endgültig in den Hügeln des Alpenvorlandes verschwunden sind, windet sich die Bahnstrecke neuerlich durch eine elegante Kurve an der kleinen Ortschaft Schwertfern vorbei und überquert kurz danach ein letztes Mal die Vöckla, die sich nun südwärts ihrem Quellgebiet am Lackenberg bei Mondsee zuwendet. Auf einem hohen Damm wird das kleine Flusstal gekreuzt, dann folgen schon die nächsten ""Fotoklassiker", an denen uns die "West" am Weiler Schwaigern vorbeiführt, um gleich danach hart an der Salzburger Landesgrenze neuerlich die Richtung zu verändern. Man kann halt nie genug von Oberösterreich haben!
Ein kleiner Kartenausschnitt hilft in diesem komplizierten Abschnitt zuverlässig, die Übersicht zu bewahren.

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Nach diesen absoluten "Highlights" hat die "West" im Bahn-km 274,600 wieder einmal eine Überleitstelle zu bieten und zwar die ÜST Pöndorf (ÜST Fm2).

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