Salzburg Kasern

Bahn-km: 309,933      Seehöhe: 481 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner



Der Haltepunkt trug früher den Namen "Salzburg-Maria Plain", aber das war noch zu einer Zeit, als die Umgebung der Haltestelle "Sumpfgebiet und wilde Pampa" war. Irgendwann in den 70-ger Jahren des vorigen Jahrhunderts zog es dann den Kraftwagendienst der ÖBB in diese Einöde. Ihm folgten eine Reihe bedeutender Unternehmen und so entwickelte sich der nördliche Vorort Salzburgs zu einem bedeutenden Gewerbegebiet. Kein Wunder, dass der Name der bekannten Wallfahrtskirche fortan aus dem Namen der Haltestelle gestrichen wurde.
Dennoch - die Kirche von Maria Plain ist noch heute eines der beliebtesten Ausflugsziele der Salzburger und bietet eine der schönsten Aussichten auf die Landeshauptstadt, allerdings erreicht man sie auf anderen Wegen wesentlich besser.
Die barocke Kirche wurde zwischen 1671 und 1674 erbaut. 1732 wurde das aus dem niederbayrischen Regen stammende Gnadenbild am Hochaltar angebracht. Seit 1824 untersteht die Kirche der Abtei St. Peter in Salzburg.



Der Haltepunkt ist nichts sagend - eingekeilt zwischen meterhohen Lärmschutzwänden, über denen der blaue Himmel lacht. Wenn man schon da ist, drückt man halt ein paar Mal ab, verlässt den Ort des Geschehens aber so schnell als möglich. Schafft man es irgendwie durch die Barrieren, blickt man in eine weitgehend von Industriebauten beherrscht Landschaft.

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Fernab der Bahn steht die bekannte Wallfahrtskirche von Maria Plain und bietet den wohl schönsten Ausblick auf die Landeshautstadt Salzburg. Zahlreiche Künstler (u. a. aus der Dynastie der Schwanthaler) haben die in den Jahren 1671 bis 1674 von Giovanni Antonio Dario erbaute zweitürmige Barockkirche prunkvoll ausgestattet.

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Gleich nach der Hst. Salzburg Kasern beschreibt die "West" eine gewaltige Kurve, in deren Verlauf zwei kleine Gebäude die Aufmerksamkeit des Betrachters erwecken. Es handelt sich dabei um Bassins, in denen Trinkwasser gesammelt und in einer Rohrleitung entlang der "West" zum Salzburger Hauptbahnhof geleitet wird.

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Unmittelbar nach dem Ende der Kurve teilt sich die "West" im Bahn-Km 310,880 in zwei Äste: Am linken Schienenstrang schickt sie ihre Züge direkt in den Verschiebebahnhof Salzburg Gnigl; diese Strecke wird derzeit ausschließlich von Güterzügen befahren. In der Zeit vor dem Bau der Schleife im bayrischen Rosenheim nahm auch der "Transalpin" diesen Weg, um sich das "Kopfmachen" in Salzburg Hbf. zu ersparen und seine Fahrt schnellstens auf der Giselabahn fortsetzen zu können. Reisende nach Salzburg mussten den Zug in Salzburg-Aigen verlassen. Bis vor wenigen Jahren befuhr sogar die eine oder andere Nachtzugverbindung zwischen Wien und dem Westen Österreichs diese "Umfahrung" des Salzburger Hauptbahnhofes.

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Wir setzen unsere Reise auf dem geradeaus führenden Schienenstrang fort und sehen alsbald die Silhouette der Landeshauptstadt Salzburg vor uns. Während sich von links die Gleise der Giselabahn aus Richtung Bischofshofen nähern, erreicht der Schienenstrang der "West" über eine doch recht steile Rampe die Einfahrsignale des Bf. Salzburg Hbf.

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