Leonding

Bahn-km: 192,020      Seehöhe: 272 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner



Nicht wenige Linzer haben ihrer Heimatstadt in den vergangenen Jahren den Rücken gekehrt und sich hier ein neues Domizil geschaffen, wodurch die Einwohnerzahl der Stadt auf über 26.500 geklettert ist, doch die Gegend um Leonding ist nicht erst seit unseren Tagen sondern bereits seit dem 5. Jahrtausend vor Christi Geburt als Siedlungsgebiet bekannt. Heute macht der im Jahre 1975 mit dem Stadtrecht ausgezeichnete Ort freilich eher den Eindruck eines "Nobelvorortes" von Linz, denn die Grenze zur Landeshauptstadt ist fließend.



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Die Hst. Leonding war wohl einmal "modern" - heute ist sie schnodderig und nach diversen Saufgelagen in der Unterführung oft Ziel "heroischer Kraftdemonstration". Was soll man auch sonst die ganze liebe Nacht lang tun - in Zeiten wie diesen!
Der in der Nachbarschaft befindliche Haltepunkt "Leonding Lokalbahn" der LILO strahlt ebenfalls nicht gerade das aus, was man sich landläufig unter "heimelig" vorstellt.

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Der Drang zum Verweilen in der Hst. Leonding ist also enden wollend, aber zum Fotografieren ist der Platz allemal geeignet. Freilich erzeugt der Fotostandort gelegentlich grenzenlosen Frust, und zwar insbesondere dann, wenn das Objekt der Fotobegierde von "bösartig veranlagten Menschen" am Linzer ZSTW über Traun und die "Marchtrenker Schleife" nach Wels umgeleitet wird; dann kommt es nämlich hier auf der "West" nicht vorbei und die Kamera bleibt kalt! - Aber wenn man geduldig ist, sammelt sich doch einiges im Netz des Sensors und die "West" zeigt erstmals, was sie alles "so drauf hat"!

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Gleich nach dem Ende des Leondinger Bahnsteiges zieht die "West" neuerlich in einem weiten Bogen, vorbei am Werksgelände eines weltbekannten Herstellers von Feuerwehrfahrzeugen hinaus in das flache Land der Welser Heide.

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Nun können die Westbahnzüge auf ihre fahrplanmäßige Höchstgeschwindigkeit beschleunigt werden, denn es folgt eine ca. 25 km lange Gerade, welche erst am Einfahrsignal des Bf. Wels Hbf. ihr Ende finden wird.

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Um die Geschwindigkeit auch fahrbar zu machen, wird im Bahn-km 194,000 elektrische Energie in die Fahrleitung eingespeist.
Wenige Meter danach bietet die ÜST Jetzing im Bahn-km 194,200 die Möglichkeit, das Gleis zu wechseln. Bei der Dichte des Zugverkehrs in und um Linz wird diese Offerte oftmals am Tag dankend angenommen.

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Kaum hat die "West" die ÜST Jetzing hinter sich gelassen und das Siedlungsgebiet der Gemeinde Pasching erreicht, ist es mit der Sicht auf die Züge vorbei, denn sie verschwinden hinter gewaltigen Lärmschutzwänden, die hier allerdings gerechtfertigt sind. Wer will, kann sich ja am Bahnsteig der Hst. Pasching innerhalb der Lärmschutzbarrieren aufhalten und wird feststellen, dass der Rost des Bremsstaubes, die Witterung sowie die Natur aus dem fahlen Betongrau der Wände ein gar nicht so übles Ambiente geschaffen haben.

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