Marchtrenk

Bahn-km: 206,185      Seehöhe: 304 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner



Marchtrenk ist ein typisches Siedlungsgebiet im Vorfeld der Stadt Wels. Der rege Zuzug hat die Einwohnerzahl auf rund 12.000 Menschen anwachsen lassen. Neben der Wirtschaftskraft des Ortes hat wohl auch dieser Umstand maßgeblich zur Stadterhebung im Jahre 2000 beigetragen.
Dass derart viele Einwohner die Dienste der Bahn entsprechend nachfragen, zeigt sich auf den weitläufigen Pendlerparkplätzen.
"Bahnmäßig" sind ja seit Bahn-km 205,000 endlich wieder alle Züge der "West" vereint, denn auch jene, die zwischen Linz und Wels auf die am 28.05.1995 fertig gestellte "Verbindungsbahn Marchtrenk-Traun" umgeleitet wurden, haben nun wieder die Schienen der "West" unter ihren Rädern.



Sauber und gepflegt ist das Empfangsgebäude, allerdings eben "verlassen", denn der Bahnhof wird vom ZSTW Wels aus ferngesteuert. Dieses provinzielle Flair wird auch durch die überaus bunten Abgänge in den Personentunnel nicht beseitigt; man merkt an allen Ecken, dass man hier einen Bahnhof der "2.Klasse" vor sich hat.

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Fotografisch ergeben sich in Marchtrenk halt meist "Bahnsteigbilder", aber "fototauglich" ist der Bahnhof allemal, denn alles, was durchfährt, tut dies in der Regel bahnsteigfrei.

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Die Ausfahrt Richtung Wels passt dann besser, denn man kann auf der Rampe eines aufgelassenen Silos Aufstellung nehmen und sich dem dichten Zugverkehr widmen. Den Parkplatz vor dem Gebäude sollte man besser nicht benützen - es könnte sonst recht teuer werden, denn es wäre eine lupenreine Besitzstörung.

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Von diesem Standort aus kann man die "Überwerfung Wels Verschiebebahnhof" beobachten, die von fast allen Zügen benützt wird, die Wels Vbf. Richtung Marchtrenk verlassen oder - von Marchtrenk kommend - nach Wels Terminal wollen, also insbesondere von ROLAs aus dem Süden und Osten.

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Der Rest fährt unten am jeweiligen Richtungsgleis der "West".

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Unmittelbar nach der Überwerfung tauchen dann die weitläufigen Gleisanlagen von Wels Terminal bzw. Wels Vbf. auf. Hier herrscht reger ROLA-Verkehr Richtung Ungarn, Rumänien und Slowenien.

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