Oberhofen - Zell am Moos

Bahn-km: 281,916      Seehöhe: 572 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner



Mit Erreichen der Hst. Oberhofen - Zell am Moos sind wir neuerlich im Bundesland Oberösterreich angekommen und treffen gleich vor der Haltestelle wieder auf ein "Bahnwirtshaus", welches erfolgreich zur Auflockerung der Eisenbahnmonotonie beiträgt. Wer hier aussteigt, ist bereits wenige Minuten später in der wunderbaren Natur unterwegs. Der nahe Zellersee ist einer der wärmsten Badeseen Österreichs und auch der wesentlich bekanntere Mondsee ist nicht allzu fern. Oberhofen und Zell am Moos sind zwei ländliche Gemeinden mit jeweils rund 1.500 Einwohnern. Zell am Moos wird schon seit 1107 urkundlich erwähnt und war zu dieser Zeit wohl Standort mehrerer, dem Kloster Mondsee unterstellter Wirtschaftsbetriebe.



Langsam bremst sich der Regionalzug ein und hält vor dem schmucken Haltestellengebäude in Oberhofen an. Sofort nach dem Aussteigen kommt das Bedürfnis hoch, das Umland zu "erwandern". Man wird absolut nicht enttäuscht!
Nach einigen Stunden des Schwelgens in der wunderbaren Landschaft lädt das "Wirtshaus zur Westbahn" zur Einkehr ein.

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Bereits in der Hst. Oberhofen - Zell am Moos beginnend verändert die "West" nun in einem gewaltigen Bogen ihren Verlauf um mehr als 90° nach Nordwest. Im Frühjahr 2010 künden Rodungsarbeiten bereits von bevorstehenden Gleisarbeiten, denn der Schienenweg bedarf in diesem Bereich dringend eines "Updates".

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Um den ländlichen Frieden nicht zu stören, versteckt sich die "West" auf den ersten Kilometern nach dem neuerlichen Passieren der Landesgrenze zu Salzburg schamhaft im Gebüsch und gestattet dem Neugierigen nur spärliche Einblicke.
Immer freier wird dagegen der Blick auf die bereits zur Marktgemeinde Straßwalchen gehörende Ortschaft Irrsdorf mit ihrer mächtigen Pfarrkirche, deren Ursprung auf das Jahr 1408 zurückgeht. Drei Schnitzaltäre, geschaffen von Meinrad Guggenbichler um 1684, sowie die gotischen Türflügel werden den Kunstinteressierten begeistern.
Dass es sich in dieser wunderschönen Gemeinde gut leben lässt, beweist wohl die Tatsache, dass der bekannte Schauspieler Karl Merkatz hier eine zweite Heimat gefunden hat.

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Hinter Irrsdorf drängt sich dann plötzlich die "West" wieder in den Mittelpunkt und präsentiert sich wie ein Model auf dem Laufsteg, während ihre Züge über die Weichen des Bf. Straßwalchen rumpeln.

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Irgendwie kann man sich aber noch immer nicht losreißen von der lieblichen Gegend rund um Irrsdorf, also hinauf auf einen der nahen Hügel und dann einfach genießen - die Landschaft und natürlich auch die Züge der "West".

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