Oftering

Bahn-km: 201,345      Seehöhe: 301 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner



Oftering und sein weithin unbekanntes Umland sind für rund 2.000 Menschen Heimat. Der Ortskern ist klein, beschaulich und unscheinbar - tagsüber rührt sich wenig, denn die Leute verdienen sich ihr Einkommen überwiegend auswärts. Aber als Siedlungsgebiet ist der Ort allemal beliebt.



Erwähnenswert sind vielleicht die sehenswerte alte Pfarrkirche und das Landgut Freiling aus dem Jahre 1170, das einige Kilometer nordwestlich von Oftering zu finden ist.

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Für das Haltestellengebäude in Oftering gilt ähnliches wie für jenes in Leonding: Schnodderig, leicht verkommen (es weist zwar einen Warteraum auf, allerdings wurde die Türe entfernt!), zweckmäßig eben für die geringen Bedürfnisse der verbliebenen Bahnfahrer. Dafür hat Oftering aber eines jener typischen Wirtshäuser zu bieten, wie es sie früher an beinahe jedem Haltepunkt gab - einen Bahnwirt! Gut - die Bahn sieht man heute nicht mehr, denn sie wurde "weggesperrt". Schrankenposten gibt es auch keinen mehr, denn man fährt kreuzungsfrei unter der "West" durch. Aber der schöne Gastgarten ist geblieben.

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Sind die Lärmschutzbarrieren erst einmal überwunden, kann man die Züge aus Richtung Linz heranbrausen sehen. In der Haltestelleneinfahrt stand bis 2007 ein altes Wärterhaus - seit 2008 ist es nicht mehr vorhanden.
Auch in Oftering zeigen natürlich rote Sicherheitsstreifen die Gefahr an, die von den durchfahrenden Zügen ausgeht. Abhilfe wird die neue Hochleistungsstrecke schaffen, deren Baubeginn wohl mittelfristig bevorsteht.

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Nun folgt ein Streckenabschnitt, an dem es sich wunderbar fotografieren lässt, denn nichts und niemand beeinträchtigt die Sicht auf den überaus dichten Zugsverkehr; die landwirtschaftliche Dominanz weiß dies nachhaltig zu verhindern. Trotz vieler Bilder - immer sorgt Mutter Natur durch verschiedenartigen Bewuchs für Abwechslung - vom fahlen Grau eines schneelosen Winters bis zum leuchtenden Gelb, wenn der "Solidago Canadensis" in voller Blüte steht.
Im Bahn-km 205,000 fügt sich dann von Süden her die "Verbindungsbahn Marchtrenk-Traun" in die "West" ein. Über diese Strecke rollt alles, was auf der "West" keinen Platz mehr findet oder über Traun nach Linz fahren will, wie das bei einigen REX- und Regionalzügen der Fall ist oder aber schlichtweg von Wels über die "Pyhrn" Richtung Selzthal strebt.

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