Schwanenstadt

Bahn-km: 237,442      Seehöhe: 394 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner



Die Gegend um Schwanenstadt war bereits in der Keltenzeit besiedelt, die römischen Besatzer errichteten später wegen der günstigen Lage zwischen ihren Garnisonen Ovilava (Wels) und Juvavum (Salzburg) eine Poststation. Seit 788 n. Chr. ist der Name "Suanaseo" erstmals urkundlich belegt. 1627 erhielt Schwanenstadt das Stadtrecht.
Auffallend ist der 78 m hohe schlanke Turm der Pfarrkirche, aber auch die schönen Bürgerhäuser oder der Stadtturm aus dem 15. Jhdt. tragen zum sympathischen Flair der Stadt bei.
Schwanenstadt wird heute von rund 4.300 Menschen bewohnt.



Nach dem Verlassen des Römerbergtunnels verläuft die "West" zunächst zwischen himmelhohen Lärmschutzwänden, die jede Aussicht rauben, doch plötzlich tut sich ein beachtliches Gleisfeld auf und der Bf. Schwanenstadt liegt vor uns.

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Nur wenige Schritte sind es, dann erreicht man den wunderschönen Stadtturm aus dem 15. Jhdt. und betritt den Stadtplatz mit seinen herrlichen Bürgerhäusern.

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Im Bf. Schwanenstadt brettern die "Schnellen" und der Güterverkehr natürlich durch, nur der Regionalverkehr hält an. Darüber hinaus legen auch noch einige Anschlussbahnen und einige Nebengleise Zeugnis darüber ab, dass die Bahn durchaus auch zum Gütertransport geeignet wäre. Die Realität ist freilich, dass nur bei wenigen Güterwaggons die Bezettelung auf "Schwanenstadt" lautet.

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Ab Schwanenstadt führt uns die "West" schnurgerade nach Attnang-Puchheim und lässt uns bei den wenigen Lücken im Lärmschutz manchmal sogar einen ganz kurzen Blick auf einen der oberösterreichischen Paradeberge, den mächtigen Traunstein, von den Einheimischen liebevoll auch "der Stoa" genannt, erhaschen.

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