Seekirchen am Wallersee

Bahn-km: 299,439      Seehöhe: 514 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner



Auf dem Gebiet von Seekirchen sind schon seit mehr als 5.000 Jahren menschliche Siedlungsspuren nachweisbar. Die erste Urkunde, die den Ort namentlich benennt, stammt aus dem Jahre 696. Seekirchen ist daher einer der am längsten durchgehend besiedelten Orte Österreichs.
Die alte Stiftskirche "St.Petrus", deren Ursprünge bereits auf das Jahr 700 zurückgehen, verwöhnt das Auge mit einem wunderschönen Hochaltar.
Der bekannte Badeort am Wallersee empfängt uns heute mit einem sehr gepflegten Ortsbild. Die Bevölkerungsentwicklung ist mit der wirtschaftlichen Entwicklung durchaus einhergegangen und hat die Zahl der Einwohner auf fast 10.000 anwachsen lassen.
Seit dem Jahr 2000 hat Seekirchen das Stadtrecht inne.



Ein ungemein schönes Bahnhofsgebäude heißt den Reisenden willkommen. Schnell erreicht man in der Stadt und kann in das geschäftige Treiben eintauchen. Sogar manch entfernter "Eisenbahnbezug" ist zu bestaunen. Man sollte es aber auch nicht verabsäumen, ein bisschen durch das Umland zu schlendern, um die herrliche Landschaft und den Fernblick zu genießen.

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Der Zugverkehr auf der "West" lässt sich im Bf. Seekirchen recht gut beobachten. Natürlich - das Angebot von heute lockt kaum jemand an die Gleise. Ganz anders am 15.09.1898, als der Trauerzug mit dem Leichnam der in Genf ermordeten Kaiserin Elisabeth von Österreich auf seiner Fahrt nach Wien hier anhielt, um der Bevölkerung Gelegenheit zum Abschiednehmen zu geben.
Der alte Übergangssteg über die Bahnhofgleise ist schon fast legendär, allerdings verspricht er als Fotostandort mehr, als er letztlich halten kann. Aber er soll ja auch nur der Bewältigung des regen Fahrgastwechsels bei den hier anhaltenden Zügen dienen - und diese Aufgabe erfüllt er nach wie vor bestens.

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Ab Seekirchen folgt die "West" dem Richtung Salzburg immer enger werdenden Tal der Fischach. Insgesamt fünfmal wird sie dieses Flüsschen, das das Wasser des Wallersees zur Salzach bringt, überqueren. Und sie gibt dem Fotografen gleich einen Vorgeschmack darauf, dass Buschwerk und Topografie die Ausübung seines Hobbys nachhaltig zu erschweren werden.
Doch unmittelbar vor der Hst. Eugendorf in Sichtweite der kleinen Filialkirche von Mühlberg, die wertvolle Statuen aus dem alten Salzburger Dom aus dem 15.Jhdt. beherbergt, hat die Strecke eine sehr feine Fotostelle zu bieten.

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