Wallersee

Bahn-km: 269,136      Seehöhe: 531 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner


Irgendwie war er ja auf den letzten Kilometern schon immer präsent. Man hat ihn förmlich gerochen, nur gesehen hat man ihn nicht. Damit ist jetzt Schluss, denn gleich nach dem Zeller Moor macht die "West" einen Schwenk, passiert die Häuser von Zell, zwischen denen sich ein kleiner Bahnhalt versteckt und dann ist er plötzlich da - der Wallersee (auch Seekirchner See genannt).
Er sorgt für das absolute landschaftliche Highlight zwischen Linz und Salzburg. Wie alle Seen des Salzburger Alpenvorlandes strahlt auch er einen Liebreiz aus, der seinesgleichen sucht. Und so ganz nebenbei ist er einer der wärmsten Badeseen Österreichs.
Arrivierte Bahnfahrer wissen darüber hinaus, dass es nun schön langsam an der Zeit ist, sich zu richten, wenn man in der Mozartstadt aussteigen will.



Die Hst. Wallersee bietet sich als Ausgangsbasis für Freizeitaktivitäten in diesem herrlichen Landstrich geradezu an. Im Sommer lädt der Wallersee zum Baden ein, aber auch Radfahrer und Wanderer sind hier am richtigen Platz! Kurzum - die "West" hat uns zum Eingang in ein kleines Paradies gebracht!

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Der Blick schweift von der Hst. Wallersee zurück Richtung Weng über die elegante Kurve, durch die wir den Bahnhalt erreicht haben. Gleich nach dem Bahnsteigende windet sich die "West" wieder in die Gegenrichtung.

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Hoch über dem Ufer des Wallersees führt die "West" nun durch geologisch sehr instabiles Gelände, das sich kontinuierlich Richtung See bewegt, und umrundet in weiterer Folge das Naturschutzgebiet "Bayerhamer Spitz".
Leider ist man als Fotograf meist unterhalb des Gleisniveaus unterwegs; dementsprechend verstellt ist der Blick auf die Bahn durch das üppige Laubwerk. Dort, wo es am Gebüsch mangelt, sorgen Lärmschutzwände für den entsprechenden Sichtschutz. Wahrlich eine famose Idee - die herrliche Landschaft mit Beton derart zu verunzieren! Aber gelegentlich gibt es ja "Lücken", die für alles entschädigen.

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Plötzlich taucht auf der rechten Seite in Fahrtrichtung Salzburg das mächtige Schloss Seeburg auf. Die Anlage geht auf das 12. bis 14.Jhdt. zurück; ihr jetziges Aussehen erhielt der Bau im 18.Jhdt.
An dieser Stelle passiert die "West" noch einmal eine schienengleiche Eisenbahnkreuzung, gesichert durch einen Schranken.

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