Weng

Bahn-km: 293,807      Seehöhe: 546 m

Copyright: Martin Radner und Heinrich Seitner



Sanft sind die Hügel und weit das Land, doch in der Ferne kann man schon wieder schemenhaft die Berge der nördlichen Kalkalpen erkennen. Diesmal heißen sie halt nicht Traunstein oder Höllengebirge, wie dies in Oberösterreich der Fall war, sondern Tennengebirge, Göll, Untersberg oder Watzmann.
Eingebettet in die idyllische Landschaft liegen weit verstreut kleine Ansiedlungen. Weng ist eine davon, aber sie hat die Ehre, direkt an der "West" zu liegen, was hier nicht unbedingt ein Segen ist, denn die Lärmbelastung durch den starken Zugverkehr ist doch enorm. Doch wer weiß, was sich hier noch alles verändern wird, wenn dereinst in fernen Tagen mit dem Bau der Hochleistungsstrecke begonnen wird. Wollen wir für diesen wunderbaren Landstrich das Beste hoffen!



Nach der Kurve bei Gerperding hat man von den Güterwegen, die die weiten Felder erschließen, immer wieder prachtvolle Ausblicke auf den Bahnverkehr.

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Die Hst. Weng liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Köstendorf, deren Name allerdings bereits beim Bahnhalt Neumarkt vorgekommen ist. Klar - von Neumarkt ist es ungleich näher nach Köstendorf, aber es ist natürlich auch von Nutzen, bahnseits die entsprechende Infrastruktur im eigenen Gemeindegebiet zu haben. Immerhin sorgt die kleine Haltestelle, in der stündlich die S-Bahn hält, für rege Hausbautätigkeit in der Umgebung.

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Schnell ist die hübsche Ortschaft Weng passiert und wir tauchen wieder die grandiose Landschaft des Salzburger Alpenvorlandes ein, während sich die "West" im Bahn-km 294,300 neuerlich eine Überleitstelle gönnt.

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Gleich nach der Überleitstelle erlaubt uns die Bahntrasse einen ganz kleinen Einblick in das Naturschutzgebiet "Zeller Moor". Ein Besuch lohnt sich, denn auf verschiedenen Schautafeln werden die einzigartigen Lebensräume einer Moorlandschaft sehr verständlich dargelegt. Selbst der Bahnliebhaber kann so einen Ausflug getrost einplanen, denn es braucht kaum 60 Minuten, um per pedes von der Hst. Weng zur Hst. Wallersee zu gelangen, wobei meist Sichtkontakt zur "West" besteht.

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